Drucksache Nr. 1296/2013:
Schulsozialarbeit: personelle und finanzielle Änderungen zum Schuljahr 2013/2014

Informationen:

verwandte Drucksachen:

1296/2013 (Originalvorlage)

Beratungsverlauf:

Nachrichtlich:

  • Stadtbezirksräte 01 - 13

Inhalt der Drucksache:

Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".
Landeshauptstadt HannoverBeschlussdrucksacheBeschlussdrucksache
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In den Schulausschuss
In den Verwaltungsausschuss
In die Ratsversammlung
In die Stadtbezirksräte 01 - 13 (zur Kenntnis)
 
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1296/2013
1
 

Schulsozialarbeit: personelle und finanzielle Änderungen zum Schuljahr 2013/2014

Antrag,

die personellen Veränderungen im Projekt Schulsozialarbeit (im Rahmen des Programms Bildung und Teilhabe / BuT) und die Verteilung der Sachmittel zum Schuljahr 2013/2014 zu beschließen.

Berücksichtigung von Gender-Aspekten

Das Gesamtprogramm orientiert sich an allgemeinen Bildungs- und Sozialstrukturdaten, um Bildung und Teilhabe zu ermöglichen. In der Schulsozialarbeit an den Schulen wird die pädagogische Arbeit mit Gender Mainstreaming ausgerichteten Inhalten umgesetzt.

Kostentabelle

Es gibt keine Änderungen bei der Gesamthöhe der finanziellen Auswirkungen gegenüber der DS 2106/2011 'Bildungs- und Teilhabepaket - Programm zur Schulsozialarbeit'. Eine Tabelle mit den Veränderungen bei der Verteilung der Sachmittel ist in der Anlage beigefügt.

Begründung des Antrages

Zum Schuljahr 2012/2013 sind 35 Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter an den verschiedenen Schulstandorten gestartet. Zu den Aufgaben der Schulsozialarbeit gehört die Beratungs- und Unterstützungsleistung für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und der Lehrerschaft, die Initiierung und Entwicklung von Gruppenangeboten, die Unterstützung bei Schulabsentismus und Schulverweigerung sowie Netzwerk- und Stadtteilarbeit.

Ziel des Programms BuT-Schulsozialarbeit ist die Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Schülerinnen und Schülern, indem ihre Stärken und Ressourcen erschlossen werden und sie damit bei der Bewältigung ihres Lebensalltags sowie bei der Entwicklung von Lebensperspektiven gefördert werden. Insbesondere sind benachteiligte Kinder und Jugendliche im Fokus der Schulsozialarbeit, um Zugänge zu außerschulischen Bildungs- und Teilhabeangeboten zu ermöglichen und die Nachfrage nach dem BuT-Förderprogramm zu steigern. Somit leistet die Schulsozialarbeit einen Beitrag zur Verbesserung der Chancengerechtigkeit.

Zu den Inhalten des Projektes, des Verlaufs und den ersten Ergebnissen wird im Herbst dieses Jahres im Rahmen einer Informationsdrucksache ausführlich berichtet werden.


Personelle Veränderungen
Zum Schulhalbjahr 2013/2014 ergeben sich für folgende Schulen aus dem Projekt Veränderungen, die Auswirkungen auf den Personaleinsatz und die Sachmittelverteilung haben:
· Förderschule (FÖS) Ihmeschule, FÖS Astrid-Lindgren-Schule und FÖS Martin-Luther-King-Schule werden aufgelöst, und es wird eine neue Förderschule am Standort der Martin-Luther-King-Schule gegründet.
· In den Schulgebäuden der Hauptschule (HS) Bertha-von-Suttner-Schule und der HS Ada-Lessing-Schule werden zusätzlich zwei neue integrierte Gesamtschule (IGS) mit dem Schulbetrieb im 5. Jahrgang beginnen.
· Am Standort der HS Rosa-Parks-Schule wird zusätzlich eine Grundschule (GS) mit vier Klassen den Schulbetrieb aufnehmen.
· Die HS Karl-Jatho-Schule schließt im Sommer 2015, es befinden sich lediglich noch zwei Klassen in der Schule.

Durch die frei werdenden Kapazitäten aus den Förderschulen (FÖS Ihmeschule und Astrid-Lindgren-Schule) ist es möglich, die unten genannten Schulen bei ihren Veränderungen personell zu unterstützen. Folgende Verteilung ist geplant:


Schule
Ist-Stand
Ab Schuljahr 2013/2014
FÖS Martin-Luther-King
19,25 Std.
38,5 Std.
HS Bertha-von Suttner-Schule/ IGS Südstadt
19,25 Std.
34,25 Std.
HS Ada-Lessing-Schule/
IGS Bothfeld
19,25 Std.
29,5 Std.
HS Rosa-Parks-Schule/
GS Isernhagener Straße
35 Std.
38,5 Std.
IGS Büssingweg
35 Std.
38,5 Std. wegen Mitbetreuung der beiden Klassen der HS Karl-Jatho-Schule
HS Karl-Jatho-Schule
19,25 Std.
0
HS Südstadtschule
19,25 Std.
22,25 Std. (drei Schulformen (GS+HS+RS) in einer Schule / Erhöhung um 3 Std. ist umsetzbar


Verteilung der Sachmittel
Bisher wurde für die Verteilung der Sachmittel die insgesamt zur Verfügung stehende Summe (abzüglich der Kosten für die Büroausstattung sowie Mittel für Qualifizierung und Fortbildung) standortscharf auf die Schulen im Programm verteilt. Als Berechnungsgrundlage dienten für das Schuljahr 2012/2013 die Schülerzahlen aus 2011.

Für die Berechnung der Sachmittel für das Schuljahr 2013/2014 wurden die Schülerzahlen aus 2012 als Grundlage genommen.
Bei den oben angeführten Schulen wurde die Erhöhung der Schülerzahlen entsprechend in die Berechnung miteinbezogen. Künftig ist an drei Schulstandorten die Schulsozialarbeiterin / der Schulsozialarbeiter für jeweils zwei Schulen zuständig.

Im Verlauf des Projektes hat sich gezeigt, dass eine Zuteilung der Sachmittel allein nach Schülerzahlen dazu führt, dass kleine Schulen nur wenig Möglichkeiten haben, zusätzliche sozialpädagogische Angebote zu installieren. Um mehr Bedarfsgerechtigkeit herzustellen, wird die Verteilung der Sachmittel dahingehend geändert, dass alle Schulen einen Sockelbetrag von 5.000 € erhalten und die Restsumme gemäß der Größe der Schülerschaft verteilt wird. Dies ermöglicht kleinen Schulen mehr Handlungsspielräume. Die genaue Verteilung der Sachmittel ist in Anlage (1) dargestellt.
51.2 
Hannover / May 27, 2013