Drucksache Nr. 1281/2005:
Einrichtung einer Integrationsgruppe im Kinderladen Drachenkinder e. V.

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt HannoverBeschlussdrucksacheBeschlussdrucksache
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In den Jugendhilfeausschuss
In den Ausschuss für Haushalt Finanzen und Rechnungsprüfung
In den Verwaltungsausschuss
 
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1281/2005
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Einrichtung einer Integrationsgruppe im Kinderladen Drachenkinder e. V.

Antrag,

zu beschließen,

dem Verein Drachenkinder e.V. am Standort Walter-Ballhause-Straße 12, 30451 Hannover, vom 01.08.2005 laufende Beihilfen für eine Integrationsgruppe auf Grundlage der DS Nr. 2929/2000 "Richtlinien über Fördervoraussetzungen und Förderbeträge für Kleine Kindertagesstätten und Kindertagesstätten in Trägerschaft von gemeinnützig anerkannten, eingetragenen Vereinen" - Ziffer 12
zu gewähren.

Voraussetzung ist die Genehmigung durch das Nds. Landesjugendamt, Fachbereich 2.

Berücksichtigung von Gender-Aspekten

Das Betreuungsangebot des Kinderladen Drachenkinder richtet sich generell an beide Geschlechter, insbesondere wird auf eine ausgewogene Belegung geachtet. Im Rahmen der Aufnahmekriterien werden zudem familiäre Rahmenbedingungen und Lebenssituationen bei der Platzvergabe berücksichtigt, dabei wird auch die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit Zielcharakter verfolgt.

Kostentabelle

Es entstehen keine finanziellen Auswirkungen.

Begründung des Antrages

Der Kinderladen Drachenkinder hält im Stadtbezirk Linden-Limmer für 17 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt ein Betreuungsangebot vor. Seit 1999 führt der Träger Einzelintegrationsmaßnahmen für Kinder mit Behinderung erfolgreich durch, zuletzt genehmigte DS Nr. 2551/2002. Die Erfahrungen der pädagogischen Arbeit haben den Träger veranlasst, dieses bestehende Einzelintegrationsangebot auszuweiten und beantragt nun zum August 2005 die Umstrukturierung dieser Gruppe in eine Integrationsgruppe. Der Träger der Einrichtung übernimmt in diesem Zusammenhang alle notwendigen integrationsbedingten Umbaumaßnahmen, so dass keine Investitionskosten von der Landeshauptstadt Hannover zu tragen sind.

Im Stadtbezirk Linden-Limmer werden zurzeit 14 Integrationsplätze in sechs Einrichtungen angeboten. Die Nachfrage nach integrativen Plätzen ist jedoch höher, der prognostizierte Bedarf liegt aktuell bei 23 Plätzen. Der Träger würde mit der Betreuung eines zusätzlichen behinderten Kindes aus der Nachbarschaft sein Angebot auf 18 Plätze ausweiten, so dass keine rechtsanspruchsrelevanten Plätze abgebaut würden.

Ein spezifisches Integrationskonzept liegt dem zuständigen Fachbereich vor und wird in der "Planungsgruppe Regionalkonzept Hannover" im Juni vorgestellt und abgestimmt. Auch wurde dem Träger eine geänderte Betriebserlaubnis vom Landesjugendamt in Aussicht gestellt, da die erforderlichen personellen Rahmenbedingungen für den Betrieb einer integrativen Gruppe bereits vorliegen.

Um antragsgemäße Beschlussfassung wird gebeten.

51.41 
Hannover / Jun 8, 2005