Antrag Nr. 1273/2023:
Antrag der CDU-Fraktion: Hitzeaktionsplan für die Landeshauptstadt Hannover

Informationen:

verwandte Drucksachen:

1273/2023 (Originalvorlage)

Beratungsverlauf:

Antragsteller(in):

CDU-Fraktion

Inhalt der Drucksache:

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Antrag der CDU-Fraktion: Hitzeaktionsplan für die Landeshauptstadt Hannover

Antrag

Die Stadtverwaltung möge für die bevorstehenden Sommermonate einen Hitzeaktionsplan erarbeiten, mit dem sowohl präventiv als auch akut auf Hitzeperioden mit Außentemperaturen über 35 Grad Celsius reagiert werden kann. Darin müssen im Mindesten folgende Maßnahmen Berücksichtigung finden:
  1. Verschattung einzelner Bereiche in der Innenstadt etwa durch Sonnensegel;
  2. Errichtung und Betrieb zusätzlicher Trinkwasserspender im Stadtgebiet;
  3. Ausgabe von Trinkwasser und Kopfbedeckungen an Bedürftige und Obdachlose;
  4. Informationen über bevorstehende Hitzeperioden auf öffentlichen Anzeigetafeln und Online-Plattformen;
  5. Informationsmaterial zum gesundheitsschonenden Verhalten in Hitzeperioden.

Begründung


Die Außentemperaturen sind in den letzten Sommern an manchen Tagen über 35 Grad Celsius gestiegen. Für viele Menschen, insbesondere für ältere und kranke Personen, stellen solche Temperaturen eine gesundheitsgefährdende Herausforderung dar. In dichtbebauten Großstädten staut sich an heißen Tagen zwischen den Straßen und den Betonfassaden die Hitze. Abkühlende Elemente finden sich wenige. In diesen Situationen wird deutlich, dass sich Hannover für die kommenden Jahre besser wappnen muss und einen Hitzeaktionsplan benötigt. Dieser Plan gibt der Verwaltung konkrete Maßnahmen an die Hand, um präventiv und akut auf Hitzelagen zu reagieren. Dazu können beispielsweise eine Verschattung der Innenstadt durch das Aufspannen von Sonnensegeln, die Aufstellung von Trinkwasserspendern und eine Informationskampagne zählen. Für besonders heiße Tage muss die Stadt akute Sofortmaßnahmen prüfen, zu denen das Verteilen von kostenlosen Getränken und Kopfbedeckungen etwa an die ältere Bevölkerung oder auch an Bedürftige und Obdachlose gehören sollte.