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Projektförderung für das Kultur- und Atelierzentrum POMP in 2026
Antrag,
zu beschließen, dem Verein Niki e.V. für das Kultur- und Atelierzentrum POMP eine Projektzuwendung in Höhe von 40.000 € zu gewähren.
Berücksichtigung von Gender-Aspekten
Das Projekt richtet sich an alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht und fördert aktiv die Inklusion. POMP arbeitet explizit diskriminierungssensibel.
Ergebnis der Klimawirkungsprüfung
Das Ergebnis der Klimawirkungsprüfung wird als neutral betrachtet. POMP setzt sich aktiv für Klimaschutz ein und berücksichtigt Aspekte der Nachhaltigkeit bei der gesamten Planung.
Kostentabelle
Darstellung der zu erwartenden finanziellen Auswirkungen in Euro:
Teilergebnishaushalt 41 - Investitionstätigkeit
Produkt 25201 | Bildende Kunst und Medienkunst |
| Angaben pro Jahr |
| Ordentliche Erträge | Ordentliche Aufwendungen |
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| | Transferaufwendungen |
€40,000.00 |
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| Saldo ordentliches Ergebnis |
-€40,000.00 |
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Die Zuwendung ist in Höhe von 20.000 € als Grundförderung aus Mitteln der Atelier- und Projektraumförderung 2026 bereits mit DS 0337/2026 beschlossen worden. Weitere 20.000 € werden aus der Umschichtung vorhandener Mittel des Teilhaushalts 41 zur Verfügung gestellt.
Begründung des Antrages
Das Kultur- und Atelierzentrum POMP begegnet dem großen Bedarf an Arbeitsräumen für Künstler*innen in Hannover. Neben den Ateliers beheimatet POMP Räume für Begegnung, für Gastkünstler*innen, für Workshops sowie für Ausstellungen und Veranstaltungen. Hierfür erhält das Kultur-und Atelierzentrum POMP bislang eine Grundförderung aus Mitteln der Atelier- und Projektraumförderung in Höhe von 20.000 €.
Die Szene der Bildenden Künstler*innen in Hannover zeigt seit der Einführung der Atelier- und Projektraumförderung eine erfreulich virale Entwicklung. Zahlreiche neue Off-Spaces und Ateliergemeinschaften sind entstanden, viele junge Künstler*innen haben sich für Hannover entschieden. Die Entwicklung des Immobilienmarktes führt allerdings dazu, dass geeignete Räume für Künstler*innen immer schwer zu halten sind. Mehrere Ateliergemeinschaften und Projekträume sahen sich in den letzten Jahren mit dem Verlust ihrer Arbeits- und Präsentationsräume konfrontiert. Mithilfe einer breiten Unterstützer*innengemeinschaft, darunter die Landeshauptstadt, die Wohnungsbaugesellschaft Heimkehr und verschiedenen Stiftungen wurde eine 700 qm große Halle an der Schulenburger Landstraße 152 umgebaut und saniert. Der Großteil der Sanierung ist abgeschlossen und das Atelierzentrum bietet seit Mai 2026 Programm und Angebote für die Öffentlichkeit. Den Anfang machte die Tanz- und Objekttheater-Performance “Couldn’t care less“ des tilted collective, die sich dem Thema Fürsorge als Grundbedürfnis widmet. Dabei ging es um Facetten und Widersprüche von Fürsorge, die sonst nur selten eine Bühne erhalten.
Um die guten Arbeitsbedingungen in den Ateliers und das vielseitige Programm des Kultur- und Atelierzentrums POMP zu verstetigen, ist es notwendig, ab dem Jahr 2026 die bisherige Zuwendung um 20.000 € auf 40.000 € zu erhöhen. Damit können notwendige Kosten für Programmkoordination und Veranstaltungsorganisation, Verwaltung und Drittmittelakquise sowie für die Koordination und Durchführung der Ausstellungen getragen werden. Zum Doppelhaushalt 2027/2028 wird verwaltungsseitig eine Zuwendung in entsprechender Höhe vorgesehen.
41.1
Hannover / Jun 4, 2026