Antrag Nr. 1234/2023:
Änderungsantrag der CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 0963/2023: Einführung von Standards zur Vergabe der Ehrenamtskarte in der Landeshauptstadt Hannover

Informationen:

verwandte Drucksachen:

1234/2023 (Originalvorlage)
0963/2023 (Ursprungsvorlage)

Beratungsverlauf:

Nachrichtlich:

  • Stadtbezirksräte 01 - 13
  • Ausschuss für Umweltschutz Klimaschutz und Grünflächen
  • Ausschuss für Arbeitsmarkt- Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten
  • Stadtentwicklungs- und Bauausschuss
  • Gleichstellungsausschuss
  • Ausschuss für Haushalt Finanzen Rechnungsprüfung Feuerwehr und öffentliche Ordnung
  • Ausschuss für Integration Europa und Internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss)
  • Jugendhilfeausschuss
  • Kulturausschuss
  • Personal- Organisations- und Digitalisierungsausschuss
  • Schul- und Bildungsausschuss
  • Ausschuss für Sport Bäder und Eventmanagement

Antragsteller(in):

CDU-Fraktion

Inhalt der Drucksache:

Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".

Änderungsantrag der CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 0963/2023: Einführung von Standards zur Vergabe der Ehrenamtskarte in der Landeshauptstadt Hannover

Antrag

Der Antragstext wird wie folgt geändert:

Antrag,

Mit Wirkung ab Beschluss des Rates werden die in der Anlage 1 aufgeführten Standards für die Vergabe der Ehrenamtskarte in der Landeshauptstadt Hannover eingeführt, die mit der Region Hannover abgestimmt wurden. Dabei wird dafür Sorge getragen, dass

  1. die Ehrenamtskarte mehr als bislang öffentlich beworben wird.
  2. in Absprache mit dem Land eine Reduzierung der für den Erhalt der Ehrenamtskarte notwendigen Stunden erfolgt.
  3. nur diejenigen Ehrenamtlichen eine Ehrenamtskarte erhalten, die keine pauschale Aufwandsentschädigung oberhalb von 50 Euro monatlich empfangen.

Begründung


Zu 1.: Bislang ist die Ehrenamtskarte und sich daraus ergebenden Vergünstigungen und Vorteile in weiten Kreisen der hannoverschen Bevölkerung viel zu wenig bekannt.

Zu 2.: Die erforderlichen Stundenzahlen sollen z. B. auf 3 Stunden wöchentlich und 160 Stunden jährlich festgesetzt werden. Dies wäre auch eine Umsetzung der folgenden Ausführungen der Verwaltung in Drucksache 0053/2023 F1:

„Die Verwaltung geht davon aus, dass die geforderte hohe Stundenzahl nicht in jeder Lebensphase problemlos erreicht werden kann. Insbesondere für junge Menschen, die nicht die Juleica besitzen, und/oder für Personen, die in Vollzeit berufstätig sind, sich in Familiengründung befinden oder Care- und Pflegearbeiten im familiären Umfeld ausüben, dürfte es schwerer sein, die Voraussetzungen für den Erhalt der Ehrenamtskarte zu erfüllen.“

Die Reduzierung der geforderten Stundenzahl würde die Gruppe sicherlich erheblich erweitern, die eine Ehrenamtskarte beantragen können.

Zu 3.: Um eine Gleichbehandlung unter Vorteilsaspekten zu erreichen, soll der Kreis der Personen, die eine Ehrenamtskarte erhalten können, auf diejenigen beschränkt werden, die kei­ne oder nur eine geringe pauschale Aufwandsentschädigung erhalten.