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Forsteinrichtung 2002 - 2012 als langfristige Planung und Erfolgskontrolle in den städtischen Wäldern
Der Eilenriedebeirat hat in seiner Sitzung am 27.10.2003 zur Drucksache Nr. 1195/2003 mit 11 Ja -, 1 Nein- und 3 Enthaltungs-Stimmen folgende gutachtliche Stellungnahme abgegeben:
"Der Eilenriedebeirat empfiehlt, der Drucksache mit folgender Änderung zuzustimmen:
In den städtischen Forsten werden insgesamt 10 % der Fläche (rund 110 ha) der natürlichen Entwicklung ohne forstliche Eingriffe überlassen. Die bestehenden Altholzinseln und Altholzparzellen werden dabei eingerechnet. Für die neu auszuweisenden Flächen werden vorrangig Teile der Bereiche mit landesweiter Bedeutung für den Naturschutz in der Eilenriede und der Seelhorst ausgewählt."
Mit diesem Vorschlag geht der Eilenriedebeirat erheblich über den bisherigen Verwaltungsvorschlag hinaus, der vorsieht, in der Eilenriede zusätzlich 21 ha Referenzflächen auszuweisen. Die Flächen von landesweiter Bedeutung für den Naturschutz, in deren Bereichen der Eilenriedebeirat eine zusätzliche Ausweisung von Referenzflächen für sinnvoll hält, sind in Anlage 1 dargestellt.
Wenn obige Empfehlung von den Ratsgremien übernommen wird, würde dies bedeuten, dass zusätzlich zu den schon heute ausgewiesenen 17,1 ha Altholzparzellen und 21,6 ha Altholzinseln mindestens weitere 71,3 ha Waldfläche als so genannte "Referenzflächen" aus der forstlichen Nutzung herauszunehmen sind. Dies sind wie bereits dargestellt rund 50 ha mehr, als die Verwaltung vorgeschlagen hat. Auf diesen Flächen würden sich die Bestände bis auf Verkehrssicherungsmaßnahmen entlang der Wege ohne weitere Eingriffe entwickeln. Analog zu den schon ausgewiesenen Altholzparzellen würde die Verwaltung an markanten Stellen an den jeweiligen Wegen Schilder aufstellen, wonach ein Verlassen der Wege auf eigene Gefahr erfolgt, da eine erhöhte Unfallgefahr durch abbrechende Äste besteht.
Sofern also der Empfehlung des Eilenriedebeirats gefolgt wird, würde die Verwaltung den Vorschlag aus Drucksache Nr. 1195/2003 als erledigt betrachten, dass die dort in der Anlage 2 dargestellte 21 ha große Fläche in der Eilenriede als Referenzfläche ausgewiesen wird, da diese nicht in den Bereichen liegt, die nach der entsprechenden Kartierung als Flächen mit landesweiter Bedeutung für den Naturschutz angesehen werden. Die Verwaltung würde stattdessen die gewünschten zusätzlichen 71,3 ha in den in der Anlage 1 dargestellten Bereichen ausweisen und den Text- und Tabellenteil des Forstbetriebswerkes entsprechend anpassen.
Dez. VII
Hannover, 29.10.2003
Kostentabelle
Darstellung der zu erwartenden finanziellen Auswirkungen:
| Investitionen | in € | bei der Hsh-Stelle (im Budget Nr.)/ Wipl-Position | Verwaltungs- haushalt; auchInvestitions- folgekosten | in € p.a. | bei der Hsh-Stelle (im Budget Nr.)/ Wipl-Position |
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| Einnahmen | Einnahmen |
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| Finanzierungsanteile von Dritten | | | Betriebseinnahmen | | |
| sonstige Einnahmen | | | Finanzeinnahmen von Dritten | | |
| Einnahmen insgesamt | €0.00 | | Einnahmen insgesamt | €0.00 | |
| Ausgaben | Ausgaben |
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| Erwerbsaufwand | | | Personalausgaben | | |
| Hoch-, Tiefbau bzw. Sanierung | | | Sachausgaben | | |
| Einrichtungsaufwand | | | Zuwendungen | | |
| Investitionszuschuss an Dritte | | | Kalkulatorische Kosten | | |
| Ausgaben insgesamt | €0.00 | | Ausgaben insgesamt | €0.00 | |
| Finanzierungssaldo | €0.00 | | Überschuss / Zuschuss | €0.00 | |
Bislang sind im Verwaltungshaushalt 46.600 € Einnahmen aus Holzverkauf veranschlagt (HHst. 1.8550.131000.0).
Die Verwaltung ist bislang davon ausgegangen, dass die Erlöse mit Umsetzung des neuen Forstbetriebswerkes auf rund 110.000 € gesteigert werden können. Dies ergibt sich, weil nach dem neuen Forstbetriebswerk eine einzelbaumweise Betrachtung erfolgt, d.h. insgesamt weniger, dafür aber v.a. aus Vermarktungssicht hochwertige Bäume geerntet werden.
Die höchsten Erlöse können hierbei durch qualitativ hochwertige Eichenstämme mit einem Durch-messer von 80-90 cm und einer durchschnittlichen Länge von 8-10 m erzielt werden. Bei den neu auszuweisenden Referenzflächen, die aus der Bewirtschaftung herausgenommen werden sollen, handelt es sich überwiegend um solche Alt-Eichenbestände. Daher sind die Mehreinnahmen in der geplanten Größenordnung nicht mehr möglich, wenn den Vorschlägen des Eilenriedebeirates gefolgt wird. Die Verwaltung geht davon aus, dass dann lediglich etwa 10.000 € zusätzliche Einnahmen gegenüber dem heutigen Stand erreicht werden können.
VII
Hannover / Oct 31, 2003