Informationsdrucksache Nr. 1164/2026:
Armutsprävention in der Landeshauptstadt Hannover. Bestandsaufnahme 2026

Informationen:

verwandte Drucksachen:

1164/2026 (Originalvorlage)

Beratungsverlauf:

Nachrichtlich:

  • Schul- und Bildungsausschuss
  • Ausschuss für Integration Europa und Internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss)
  • Kulturausschuss
  • Stadtentwicklungs- und Bauausschuss
  • Verwaltungsausschuss
  • Ratsversammlung
  • Stadtbezirksräte 01 - 13

Inhalt der Drucksache:

Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".
Landeshauptstadt HannoverInformationsdrucksache-ZeichenInformationsdrucksache
In den Sozialausschuss
In den Jugendhilfeausschuss
In den Gleichstellungsausschuss
An den Schul- und Bildungsausschuss (zur Kenntnis)
An den Ausschuss für Integration, Europa und Internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss) (zur Kenntnis)
An den Kulturausschuss (zur Kenntnis)
An den Stadtentwicklungs- und Bauausschuss
(zur Kenntnis)
An den Verwaltungsausschuss (zur Kenntnis)
An die Ratsversammlung (zur Kenntnis)
An die Stadtbezirksräte 01 - 13 (zur Kenntnis)
 
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1164/2026
1 (online)
 

Armutsprävention in der Landeshauptstadt Hannover. Bestandsaufnahme 2026

Die Landeshauptstadt hat zum Jahresbeginn die Fachstelle für Armutsprävention am Dezernat für Soziales und Integration (DZ III) eingerichtet. Die vorliegende Informationsdrucksache „Armutsprävention in der Landeshauptstadt Hannover - Bestandsaufnahme 2026“ stellt die aktuelle Armutssituation in Hannover knapp dar und führt zunächst die zentralen fachlichen Begriffe sowie die aktuellen Arbeitsprojekte der Fachstelle für Armutsprävention ein (1.).
Ausschlaggebend sind hierbei:
- die Grundlagen eines multidimensionalen Armutsbegriffs entlang unterschiedlicher Lebenslagen (Finanzielles, soziokulturelle Teilhabe, Arbeit, Wohnen, Gesundheit) als fachlich-inhaltliche Grundlage
- die Differenzierung von Ansätzen und Zielen der Armutsprävention als konzeptionelles Gerüst entlang universeller, selektiver und indizierter Verhältnis- sowie Verhaltensprävention
- die Arbeit der Fachstelle in den Teilprojekten „Bestandsaufnahme und Zugangsverbesserung“ (1), „kooperative Stärken-/Schwächen und Bedarfsanalyse“ (2) sowie „Entwicklung des Aktionsplans Armutsprävention“ (3).

Anschließend bietet die Bestandsaufnahme eine tabellarische Übersicht zu den aktuellen Unterstützungsangeboten bzw. Instrumenten der Armutsprävention (2.) entlang der Lebenslagendimensionen in den Kategorien
- Finanzielles Materielles und Praktisches (2.2)
- Soziales, Bildung und Kultur (2.3)
- Arbeit und Beschäftigung (2.4)
- Wohnen (2.5) sowie
- Gesundheit (2.6)

Die Bestandsaufnahme erfüllt dabei sowohl Informations- und Zugangsfunktionen als auch weiterführende Analysefunktionen bezüglich der jeweiligen Präventionsansätze und Teilhabedimensionen der einzelnen Angebote. Dabei wird sichtbar, wo die Angebote für wen, wie verfügbar sind (Kontakte, Verlinkungen) und welche Angebote in unterschiedlichen Lebenslagen wie helfen und in welchen Teilhabebereichen sie wirksam werden können.
Die Drucksache richtet sich damit an Bürger*innen, die unterschiedliche Leistungen und Hilfsangebote in Anspruch nehmen (können), an die sozialpolitisch interessierte (Fach-)Öffentlichkeit, an Ratsgremien und Fachplanungen aller Dezernate und darüber hinaus an Förder*innen sowie zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Organisationen in Träger*innenschaft von Unterstützungsangeboten.

Ergänzend zu dieser Drucksache ist die Bestandsaufnahme als PDF ab 01.06.2026 als Download online unter: www.Hannover.de/LHH-Armutsprävention verfügbar.

Berücksichtigung von Gender-Aspekten

Alle Daten wurden – sofern die Datengrundlage es ermöglicht – geschlechterspezifisch ausgewertet.

Kostentabelle

Es entstehen keine finanziellen Auswirkungen.

III - Armutsprävention 
Hannover / May 29, 2026