Informationen:
Beratungsverlauf:
- 24.04.2025: Verwaltungsausschuss: 4 Stimmen dafür, 5 Stimmen dagegen, 2 Enthaltungen
- 24.04.2025: Ratsversammlung: 24 Stimmen dafür, 20 Stimmen dagegen, 12 Enthaltungen
Antragsteller(in):
SPD-Fraktion
SPD-Fraktion
der Drucksache Nr. 0769/2025 wird unter der Maßgabe zugestimmt, dass durch das Vorhaben der Ausrichtung der Finals 2026 keine anderweitigen Projekte des Vereins- und Breitensports sowie der Sport- und Bäderinfrastruktur gefährdet werden. Hierfür ist ein solider Finanzierungsplan für die Mittel aus dem Teilhaushalt 52 vorzulegen.
Zudem wird künftig nicht mehr in die Finanzierung der Hannover Marketing & Tourismus GmbH (HMTG) eingegriffen und dieser die Mittel zur Stärkung des Tourismus-, Messe- und Kongressstandortes gemäß Beschlussdrucksache 2544/2023 in Verbindung mit dem Haushaltsantrag Drucksache Nummer H-0389/2025 künftig wieder dauerhaft zur Verfügung gestellt werden.
Schließlich ist sicherzustellen, dass weder das Schützenfest noch das Maschseefest 2026, einschließlich Auf- und Abbau zu beiden Festen, in irgendeiner Weise durch Maßnahmen zur Durchführung der „Finals 2026“ beeinträchtigt werden und dass die Anwohner*innen in den an die Veranstaltungsorte angrenzenden Wohngebieten in der Südstadt nicht zusätzlich belastet werden, insbesondere durch Verkehrsführung und Lärmemissionen in den späten Abendstunden.
Aus diesem Grunde ist sicherzustellen, dass weder bauliche Vorhaben der Sport- und Bäderinfrastruktur noch Angebote des Vereinssports im Breiten- wie im Spitzensport von der Finanzierung der „Finals 2026“ nachteilig betroffen oder gar gefährdet sein werden. Dies gilt umso mehr, als in Vorgesprächen zu den „Finals“ seitens der Veranstalter mitgeteilt worden ist, dass für nationale Wettbewerbe keinerlei Sportfördermittel des Bundes zu erwarten seien.
Auch die im Zuge der Einführung der Beherbergungssteuer bereitgestellten Mittel für die HMTG zur Stärkung des Destinationmanagements, die zur Finanzierung der „Finals 2026“ herangezogen werden sollen, dürfen künftig nicht mehr für einmalige Zwecke verwendet werden.
Als etablierte, zentrale Veranstaltungen in der Landeshauptstadt, die weit über Hannover hinaus strahlen, dürfen auch Schützen- und Maschseefest von der Ausrichtung der „Finals 2026“ nicht beeinträchtigt werden. Das gilt auch für den Auf- und Abbau zu diesen beiden Festen.
Schließlich sind die Wohngebiete entlang des Maschsees bereits durch das Maschseefest betroffen. Eine zusätzliche Belastung durch die Durchführung der „Finals 2026“ ist deshalb weitestgehend auszuschließen.
Kerstin Klebe-Politze/Dr. Bala Ramani, Fraktionsvorsitzende