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Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei: Öffentliches Fastenbrechen in Form der "Nacht der Begegnung"
Antrag
zu beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert, die Integrationsbeiräte bei der Ausrichtung von stadtteilbezogenen, am Fastenmonat Ramadan terminlich orientierten Begegnungen bei der Koordination zu unterstützen und erstellt eine Handreichung, was bei Fastenbrechen zu beachten ist. In der Handreichung sollen beispielsweise Adressen von Imamen und Vereinen aufgeführt sein, welche geeignete Hinweise und Hilfestellungen bieten. Eine gemeinsame Veranstaltung auf einem zentralen Platz in der Innenstadt ist ebenfalls zu prüfen und ggf. zu unterstützen.
Ab 2025 soll das Projekt jährlich wiederholend unterstützt werden und unter dem Titel “Nacht der Begegnung" die Veranstaltungen online, also auf der Webseite und den Social Media-Kanälen der Stadt angekündigt werden (auch über die Integreat-App).
Begründung
Der Rat der Landeshauptstadt begrüßt die interkulturelle Vielfalt und Vernetzung der Stadtgesellschaft und setzt sich dafür ein. Regelmäßiges Fastenbrechen bzw. Veranstaltungen zur Vernetzung unter dem Titel “Nacht der Begegnung” haben bereits vor der Pandemie stattgefunden. Diese Tradition soll wiederbelebt werden, um die Vernetzung und das Zusammenkommen in der Stadtgesellschaft zu fördern. Interkulturelles Verständnis und interreligiöser Dialog sind im Interesse der Verwaltung und Politik und sollen daher explizit gefördert werden. Dabei soll die Stadt als Multiplikator agieren um eine erfolgreiche Durchführung der Veranstaltungen zu gewährleisten und bestenfalls eine Größe gemeinsame Veranstaltung für alle Menschen zum Ende des Fastenmonats Ramadan mit ausrichten. Dieser Empfang kann auf dem Köbelinger Markt oder Trammplatz, oder einem anderen geeigneten zentralen Platz in der Stadt stattfinden.
Die Finanzierung der Veranstaltungen kann über das Budget der Integrationsbeiräte erfolgen.