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Anfrage von Ratsherrn Felix Mönkemeyer (Einzelvertreter DIE LINKE.) zur Mindestlohnsituation bei Beschäftigten der Region Hannover
Hintergrund:
Die Höhe des Erwerbseinkommens ist eine zentrale Voraussetzung für eine auskömmliche Alterssicherung. Nach gängigen arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Einschätzungen liegt die Schwelle zur Vermeidung von Altersarmut derzeit bei etwa 15 Euro Stundenlohn. Auch die öffentliche Hand in der Region Hannover trägt eine besondere Verantwortung, gute Arbeitsbedingungen und existenzsichernde Löhne sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund ist von besonderem Interesse, wie sich die Entlohnungsstruktur innerhalb der Regionsverwaltung sowie ihrer Eigenbetriebe und Beteiligungen darstellt.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
- Wie viele Beschäftigte der Region Hannover (inklusive Eigenbetriebe und Beteiligungen, sofern erfassbar) verdienen aktuell einen Stundenlohn von 15 Euro oder weniger (bitte differenziert nach Vollzeit, Teilzeit und geringfügiger Beschäftigung ausweisen)?
- In welchen Tätigkeitsbereichen und Entgeltgruppen sind diese Beschäftigten überwiegend tätig?
- Welche Maßnahmen plant oder prüft die Regionsverwaltung, um sicherzustellen, dass möglichst alle Beschäftigten der Region Hannover perspektivisch einen Stundenlohn oberhalb dieser Schwelle erhalten?