Informationen:
Nachrichtlich:
- Ratsversammlung
Antragsteller(in):
Ratsherr Jens Böning
Ratsherr Jens Böning
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An die Ratsversammlung (zur Kenntnis) |
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Da auf relativ vielen Flachdächern von öffentlichen Gebäuden solche Solaranlagen installiert wurden, betreffe dieses Problem nach Aussage der Stadt langfristig „im ungünstigsten Fall in den Jahren 2030-34 etwa 10 Dächer"...
Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:
Die PV-Anlagen auf den verpachteten Dächern werden nicht von der LHH betrieben. Der erzeugte Strom wird aus vergaberechtlichen Gründen vollständig in das Stromnetz eingespeist und über die Einspeisevergütung nach dem EEG gefördert. Die Einspeisevergütung erhält der jeweilige private Betreiber der PV-Anlage. Die LHH erhält lediglich eine geringe Pacht für die Bereitstellung der Dachfläche. Dementsprechend wird der produzierte Strom nicht vor Ort verbraucht und senkt somit auch nicht die Stromkosten der LHH.
Würden die 10 Anlagen rein hypothetisch von der LHH betrieben werden, dann könnten dadurch die Stromkosten insgesamt um ca. 25.000 Euro im Jahr gesenkt werden.
Frage 3: Die jetzt (und evtl. später) demontieren PV Module müssen bis zur neuen Montage und Weiternutzung eingelagert werden. Wie hoch wären die Kosten dafür?
Die PV-Module aus den geförderten Anlagen werden am Ende der Vertragslaufzeit vom Betreiber der Anlage demontiert und ggf. von diesem auf eigene Kosten eingelagert. Ob die Module nach einer Mindestnutzungsdauer von 20 Jahren noch verwendbar sind, entzieht sich der Kenntnis der Verwaltung. Der LHH entstehen demnach durch die Einlagerung der PV-Module für eine spätere Weiternutzung an anderer Stelle keine Kosten.