Anfrage Nr. 0720/2026:
Anfrage von Ratsherrn Jens Böning (Einzelvertreter Die Hannoveraner) zur eventuellen Demontage von Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden

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Anfrage von Ratsherrn Jens Böning (Einzelvertreter Die Hannoveraner) zur eventuellen Demontage von Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden

Aus Brandschutz-Gründen müssen die PV-Module vom Dach der Grundschule am Sandberge demontiert werden. Lt. Versicherer VGH würde von PV Modulen auf Flachdächern eine erhöhte Brandgefahr ausgehen.

Da auf relativ vielen Flachdächern von öffentlichen Gebäuden solche Solaranlagen installiert wurden, betreffe dieses Problem nach Aussage der Stadt langfristig „im ungünstigsten Fall in den Jahren 2030-34 etwa 10 Dächer"...

Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:


1. Die Verwaltung teilte gegenüber der Presse mit, dass sie versucht, ..."evtl. bauliche Lösungen zu finden", um den Weiterbetrieb zu ermöglichen.
Gibt es denn derzeit zumindest schon ansatzweise Vorstellungen, wie diese Lösungen
aussehen könnten? Und wenn ja, welche?
2. Durch die aktuell anstehende Demontage der Module auf dem Dach der GS am Sandberge können diese dann natürlich keinen Strom mehr erzeugen.
Wie hoch (in etwa, beim jetzigen Strompreis) wären dann die „neuen" jährlichen Stromkosten (ohne PV Anlage im Vergleich zu den Kosten mit PV Anlage)?
Und lässt sich (immer den momentan gültigen Strompreis vorausgesetzt) in etwa sagen, wie hoch die Stromkosten aller von der Stadt befürchteten 10 Dächer dann zukünftig pro Jahr wären, wenn tatsächlich überall die PV Module entfernt werden müssten?
3. Die jetzt (und evtl später) demontierten PV Module müssen bis zur neuen Montage und Weiternutzung eingelagert werden. Wie hoch wären die Kosten dafür?