Informationsdrucksache Nr. 0620/2013:
Hör-Pfad zu fünf Klimaschutzprojekten

Inhalt der Drucksache:

Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".
Landeshauptstadt HannoverInformationsdrucksacheInformationsdrucksache
In den Ausschuss für Umweltschutz und Grünflächen
An den Stadtbezirksrat Linden-Limmer (zur Kenntnis)
An den Stadtbezirksrat Nord (zur Kenntnis)
 
Nr.
Anzahl der Anlagen
Zu TOP
 
0620/2013
1
 

Hör-Pfad zu fünf Klimaschutzprojekten

1. Einleitung

Die Klima-Allianz Hannover 2020 besteht aus drei freiwillig organisierten Netzwerken, von denen eines das der Multiplikatoren ist. In diesem Netzwerk arbeiten VertreterInnen aus Parteien, Kirchen, Bildungsinstitutionen, Verwaltung, Nicht-Regierungsorganisationen und viele weitere hannoversche Akteure gemeinsam am Ziel einer Reduzierung der Kohlendioxidemissionen um 40% bis zum Jahr 2020 in Hannover. Die Klimaschutzleitstelle unterstützt seit dem Jahr 2008 die Klima-Allianz Hannover 2020 durch die Moderation der Arbeitsgruppen und durch begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

Das Netzwerk der Multiplikatoren hat sich in den vergangenen vier Jahren regelmäßig getroffen und vor allem das Thema „Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit für den Klimaschutz“ bearbeitet.



2. Der Hör-Pfad (Audioguide)

Um hannoverschen Klimaschutz begreifbarer und sichtbarer zu machen, verfolgte die Gruppe das Konzept eines Themenpfads, der für einen ausgewählten Stadtteil Hannovers erarbeitet werden sollte, ähnlich einem „Grünen Faden“ zu Klimaschutzprojekten im Stadtgebiet.

Das Konzept des Hör-Pfads wurde mit Stationen in der Nordstadt und im angrenzenden Stadtteil Linden-Nord umgesetzt, da sich dort viele Beispiele auf relativ engem Raum zeigen lassen.


Der Pfad besteht aus einem Einführungstitel allgemein zum Klimaschutz in Hannover und fünf Hör-Stationen mit jeweils einer auf das Thema bezogenen Einleitung. Die folgenden Titel sind ab dem 8. April 2013 auf www.klimaschutzpfad-hannover.de verfügbar:


1. Heizen und Dämmen, Beispiel energetisch saniertes Mehrfamilienhaus am Schneiderberg 17
2. Regenerative Stromerzeugung, Beispiel Photovoltaikanlage auf dem Dach der Hauptmensa am Schneiderberg
3. CO2 und Klimawandel, Beispiel Georgengarten
4. Mobilität, Beispiel Königsworther Platz
5. Energieerzeugung, Beispiel Heizkraftwerk Linden
Um den Hör-Pfad abzugehen bzw. die Dateien hören zu können, wurden verschiedene Möglichkeiten geschaffen:

Auf der Website www.klimaschutzpfad-hannover.de lassen sich die Hördateien auf ein Smartphone oder den MP3-Player herunterladen. Auch der Stadtplanfalter mit den einzelnen Stationen steht auf dieser Website als PDF zur Verfügung oder kann als Druckversion, die in Freizeitheimen und öffentlichen Einrichtungen ausliegt, mitgenommen werden. Der Klimaschutzpfad ist von jedem beliebigen Startpunkt aus begehbar. Jede Station ist mit einem etwa DIN A4 großen Schild gekennzeichnet, auf dem ein QR zum Scannen mit dem Smartphone abgedruckt ist. So können also auch von jeder einzelnen Station aus die Hörtitel aus dem Internet herunter geladen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.klimaschutzpfad-hannover.de

Berücksichtigung von Gender-Aspekten

Bei kommunikativen Maßnahmen werden soweit wie möglich Gender-Aspekte berücksichtigt (z. B. Ansprache in Faltblatt, Hörtiteln).

Kostentabelle

Der Audioguide wurde aus dem Haushalt der Klimaschutzleitstelle für das Klimaschutzaktionsprogramm 2012 und 2013 finanziert. Kostenstelle 6710001, FiPo 7431088. Die Gesamtausgaben belaufen sich auf 2.750 Euro.

67.1 
Hannover / Mar 18, 2013