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Bei der Umsetzung der Maßnahme gibt es keine spezifische Betroffenheit. Die mit der Beschlussempfehlung verfolgte Zielsetzung wirkt sich in gleicher Weise auf Frauen und Männer aus.
Finanzierung:
Mittel stehen im Vermögensplan des Fachbereiches Gebäudemanagement zur Verfügung.
· Position 2SB.08-01 ( Nachhaltige Gebäudesanierung Schulen ) in Höhe von
400.000,--€ aus dem Wirtschaftsjahr 2008
· Position 2SB.08-01 (Nachhaltige Gebäudesanierung Schulen) in Höhe von
2.176.000,--€ aus dem Wirtschaftsjahr 2009
Im Zuge der vorbereitenden Untersuchungen für die gem. DS 0911/2006 im Rahmen der ÖPP-Maßnahme „Gesamtsanierung IGS Linden“ wurde ein ganzheitliches Sanierungs-
konzept entwickelt.
Da die Einbettung in die ÖPP-Maßnahme infolge des komplexen Verfahrens eine unverzügliche Sanierung der Sporthallendächer und der Tribünenanlage nicht ermöglicht hätte, soll die Maßnahme nunmehr separat im Rahmen des Sanierungsprogramms für Schulen und Kindertagesstätten 2008 ff, DS 2198/2007, erfolgen.
Ziel des ersten Sanierungsabschnitts ist neben einer energetischen Sanierung betroffener Bauteile auch die Umsetzung weiterer Maßnahmen wie Berücksichtigung von Sicherheitsanforderungen (Feuerwehr, GUV), Maßnahmen zur Barrierefreiheit, Einbau von Elektroakustischen - und Gefahrenmeldeanlagen.
Terminplanung:
Es soll im Herbst 2008 mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden.
Die Fertigstellung ist für Ende 2009 vorgesehen.
Schulentwicklung:
Nach den derzeitigen Prognosen zur Schulentwicklung ist der Erhalt des Standortes
IGS Linden langfristig gesichert.
Maßnahmen-/Baubeschreibung:
Die aus den 70er Jahren stammenden zwei Sporthallen und die Tribünenanlage weisen einen erheblichen Sanierungsbedarf auf. Als wichtigste bautechnische Maßnahmen sind in diesem Zusammenhang zunächst die Erneuerung des Dachaufbaus in Verbindung mit der Verkleinerung der vorhandenen Außentribüne sowie die Innendämmung der Hallen-Außenwände im Zuge des Austausches der Hallenwandbekleidung zu nennen. Die geplanten Maßnahmen berücksichtigen die aktuellen Anforderungen an den Wärmeschutz von zu erneuernden Bauteilen gemäß EnEV -30%. Eine energetische Gesamtsanierung (Wärmedämmung zum Erdreich, zusätzliche Dämmung der Klinkerfassade) mit dem Ziel einen Passivhausstandard zu erreichen, ist technisch nur mit einem nicht zu vertretenden Aufwand möglich, da u.a. konstruktionsbedingte Bauteile verändert werden müssten. Aus wirtschaftlichen Gründen wird diese Variante deshalb nicht weiterverfolgt.
Die Gesamtsanierung muss abhängig von den finanziellen Möglichkeiten in den nächsten Jahren fortgesetzt werden.
Einzelheiten können aus der als Anlage 1 beigefügten Objektbeschreibung entnommen
werden.
Besonderheiten :
· Im Rahmen der Sanierung werden schadstoffhaltige Bauteile fachgerecht
ausgebaut und entsorgt (z.B. Auflagen mit künstlichen Mineralfasern (KMF-Auflagen) im Deckenbereich)
· Umsetzung des Standards EnEV -30% für die Bauteile, die von der Teilsanierung erfasst werden.
· Die Forderungen von Feuerwehr, Bauordnung und Gemeindeunfallversicherungs-
verband (GUV) sind in die Sanierungsplanung eingeflossen.
· Im Rahmen der Planung wurden die Aspekte der Barrierefreiheit untersucht. Die
geplanten Maßnahmen (Behinderten-WC im Umkleidebereich, stufenlose
Erreichbarkeit sowie zwei Rollstuhlplätze für Besucher der Halle 1) sind mit
der Behindertenbeauftragten der LHH abgestimmt.
Kosten:Die Gesamtkosten betragen
2.576.000 €