Anfrage Nr. 0458/2022:
Anfrage von Ratsherrn Böning zu Kontrollen am Raschplatz

Inhalt der Drucksache:

Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".

Anfrage von Ratsherrn Böning zu Kontrollen am Raschplatz

Im Januar 2020 wurde der Raschplatz „zur nächtlichen Sperrzone für gefährliche Gegenstände“ erklärt. Begründet wurde dieses von Seiten der Stadt Hannover damit, dass es dort vermehrt zu Gewalttaten und zu Attacken mit Messern gekommen sei.

Bei kürzlich an einem Wochenende durchgeführten Kontrollen der Bundespolizei im Hauptbahnhof wurden 49 verbotene Waffen und Gegenstände beschlagnahmt.

Für diese Kontrollen wurde der Bereich Hauptbahnhof Hannover zu einer „Waffenverbotszone“ deklariert.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:

1. Welche Schlüsse zieht die Verwaltung nach den Kontrollen im Hauptbahnhof für die Sperrzone bzw. den Bereich rund um den Raschplatz?

2. Gab es seit Einführung der Sperrzone am Raschplatz im Januar 2020 auch solche Kontrollen wie im Hauptbahnhof durch die Polizei? Wenn ja: Wie viele und mit welchen "Ergebnissen" - Wenn Nein: warum nicht?

3. Wie viele verbotene Gegenstände und Waffen wurden im Jahr 2021 am Raschplatz eingezogen?



Jens Böning
unabhängige Wählergemeinschaft
DIE HANNOVERANER