Anfrage Nr. 0392/2024:
Anfrage von Ratsherrn Böning (Die Hannoveraner) zu Auszubildenden in handwerklichen und sozialen Berufen

Inhalt der Drucksache:

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Anfrage von Ratsherrn Böning (Die Hannoveraner) zu Auszubildenden in handwerklichen und sozialen Berufen

Kürzlich wurde in den Medien berichtet, dass immer mehr -hauptsächlich junge Männer- die Schule abbrechen würden.
Ein ähnlich gelagertes Problem ist es, dass immer mehr Auszubildende, gerade in den handwerklichen Berufen, die Prüfung nicht bestehen.
Ein weiteres Problem, über welches jedoch öffentlich kaum, bzw. gar nicht gesprochen wird, scheint die Tatsache zu sein, dass - nach mir vorliegenden Aussagen von Personen aus den betreffenden Berufen - scheinbar immer häufiger Azubis die Prüfung "bestehen", die eigentlich durchgefallen wären, da sie die Prüfungsanforderungen schlicht nicht erfüllt haben.

Der "Vorwurf" - welcher mir gegenüber natürlich nur im vertraulichen 4-Augen Gespräch formuliert wurde! - lautet also, dass man häufiger mal "beide Augen zudrückt", damit der Azubi so trotzdem irgendwie noch seine Prüfung besteht. Obwohl er/sie wie gesagt fachlich eigentlich nicht geeignet ist.

Dieses soll vor allem in handwerklichen und auch sozialen Berufen mit Fachkräftemangel wie zum Beispiel Elektriker/in oder Erzieher/in der Fall sein.


Damit - so die mir gegenüber unabhängig voneinander getroffenen Aussagen - auf diese Weise ein paar neue Mitarbeiter in den Berufen mit Fachkräftemangel "nachrücken"...

Ich weise an dieser Stelle nochmals darauf hin, dass ich hier lediglich Aussagen weitergebe, welche von mehreren Seiten unabhängig voneinander an mich herangetragen wurden!

Vor dem Hintergrund, dass ja auch die Stadt Hannover viele verschiedene Auszubildende in Berufen mit Fachkräftemangel hat, frage ich daher die Verwaltung:

1) Wie viele Azubis in handwerklichen und sozialen Berufen hat die Stadt Hannover und wie viele haben in den letzten Jahren (2021-2023) die Ausbildung nicht bestanden?

2) Gab es mit Auszubildenden der Stadt Hannover auch schon ähnliche Fälle (wie in der Einleitung geschildert) und wenn ja,wie wurde in solchen Fällen von Seiten des ausbildenden Betriebes reagiert? Und kann die Verwaltung versichern,dass bei der Stadt nur solche Azubis nach der Ausbildung übernommen werden,die wirklich auch fachlich geeignet sind für ihren Beruf?