Anfrage Nr. 0358/2025:
Anfrage von Ratsherrn Böning (Die Hannoveraner) zu Kontrollen in Barbershops

Inhalt der Drucksache:

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Anfrage von Ratsherrn Böning (Die Hannoveraner) zu Kontrollen in Barbershops

Barbershops nehmen besonders in den großen Städten immer mehr zu. Barber (oder Barbiere) dürfen eigentlich nur Barthaare schneiden, rasieren und trimmen. Zudem auch Ohr- und Nasenhärchen entfernen. Wenn Betreiber von Barbershops auch das Kopfhaar rasieren, schneiden, oder färben wollen, gelten Vorgaben wie für Friseure.
Werden also Friseurdienstleistungen angeboten, muss entweder der Inhaber oder einer der Angestellten einen Meisterbrief besitzen.
Dagegen verstößt scheinbar jedoch so mancher Shop. Was nachvollziehbarerweise ein Dorn im Auge
echter Friseure und zunehmend auch von Handwerkskammern und Ordnungsbehörden ist.
In München zum Beispiel wurde deshalb kürzlich mit einer groß angelegten Kontrollaktion begonnen
Leider nehmen in diesem Bereich die Verdachtsmomente zu, dass wir angestellte Betriebsleiter nachgewiesen bekommen, die in Wirklichkeit den Betrieb gar nicht leiten", hat dazu Andreas Wagnitz von der Handwerkskammer München erläutert.
Die Kontrollen (in München) zielen nun darauf, dass geprüft wird, ob der Betriebsleiter auch wirklich vor Ort ist oder ob dieser womöglich nur auf dem Papier existiert.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:

1. Wie viele Barbershops gibt es in der Stadt Hannover?

2. Gab oder gibt es von Seiten der Stadt Hannover schon Kontrollen in den ansässigen Barbershops, wie in München?
Wenn Ja: Wurden bei diesen Kontrollen Verstöße wie oben beschrieben festgestellt?Und in welchem Umfang beliefen sich die festgestellten Verstöße?

3. Gibt es von Seiten der Verwaltung Vorgaben -wie beim Vergnügungsstätten-Konzept", um eine Überzahl von Barbershops an einzelnen Punkten in der Innenstadt zu vermeiden?