Anfrage Nr. 0347/2025:
Anfrage der CDU-Fraktion zu Lärmschutzmaßnahmen im Umfeld von Stadtbahnlinien
Inhalt der Drucksache:
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Anfrage der CDU-Fraktion zu Lärmschutzmaßnahmen im Umfeld von Stadtbahnlinien
Der Betrieb der hannoverschen Stadtbahnen geht mit nicht unerheblichen Lärmemissionen in der unmittelbaren Umgebung der Stadtbahnlinien einher. In Bereichen, in denen mehrere Stadtbahnlinien verkehren, zeichnet sich dieser Lärm zwar nicht durch seine Intensität, wohl aber durch seine Regelmäßigkeit aus. Ein bezeichnendes Beispiel ist der Ricklinger Stadtweg, auf dem seit der Inbetriebnahme der Linie 13 vier Stadtbahnlinien unterwegs sind. Auf dem Bischofsholer Damm verursacht die Stadtbahnlinie 6 in der Kurve auf Höhe der Einmündung der Kerstingstraße einen quietschenden Lärm. Die verantwortlichen Stellen haben es bisher versäumt, den Anliegerinnen und Anliegern Abhilfe zu verschaffen. Die Landeshauptstadt und die Region Hannover, die infra und die ÜSTRA sowie alle anderen, zuständigen Akteure sind aufgefordert, gemeinsame Lösungen im Sinne des Lärmschutzes zu finden, anstatt gegenseitig auf die Zuständigkeit der jeweils anderen zu verweisen.
Wir fragen die Verwaltung:
- Welche lärmschutzrelevanten Vorgaben sind seitens des Schienennetzbetreibers und des Nahverkehrsunternehmens entlang von Stadtbahnlinien in der Landeshauptstadt Hannover grundsätzlich zu beachten und auf welche Weise wird der Lärmschutz entlang von Stadtbahnlinien sichergestellt?
- Wie bewertet die Landeshauptstadt Hannover die von der Stadtbahnlinie 6 ausgehende Lärmbelästigung auf dem Bischofsholer Damm in der Kurve gegenüber der Einmündung der Kerstingstraße, die im Stadtbezirksrat Südstadt-Bult wiederholt thematisiert worden ist, aber bisher folgenlos blieb?
- Welche Maßnahmen schlägt die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover vor, um die Anliegerinnen und Anlieger von Stadtbahnlinien in Abstimmung mit der Region Hannover, der infra und der ÜSTRA vor vom Stadtbahnbetrieb ausgehenden Lärm zukünftig besser zu schützen?
