Drucksache Nr. 0336/2016 F1:
Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage der Fraktion Die Hannoveraner zu den Kosten der Neumöbilierung des MARITIM-Hotels als Asylunterkunft
in der Ratssitzung am 25.02.2016, TOP 3.3.2.

Inhalt der Drucksache:

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0336/2016 F1
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Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage der Fraktion Die Hannoveraner zu den Kosten der Neumöbilierung des MARITIM-Hotels als Asylunterkunft
in der Ratssitzung am 25.02.2016, TOP 3.3.2.

Die Stadt Hannover plant, das bisherige Maritim Hotel am Friedrichswall anzumieten und als Asylunterkunft auf Zeit zu verwenden.

Aus der Stadtverwaltung verlautete, dass sie dabei die Absicht verfolgt, sämtliche bisherigen Hotelbetten durch 550 neue Einzelbetten zu ersetzen. Auch die vorhandenen Schränke und anderes Mobiliar sollen gegen neue Schränke und Möbel ausgetauscht werden.

Die Verwaltung hat mitgeteilt, dass sie die Kosten für diesen Mobiliaraustausch nicht beziffern könne. Gerade diese Kosten interessieren aber die Öffentlichkeit. Es erscheint unwahrscheinlich, dass die Verwaltung bei einer solchen Aktion nicht weiß, welche Kosten auf sie zukommen.

Wir fragen daher die Verwaltung:


1. Was wird das neue Mobiliar für das ehemalige Maritim Hotel kosten?

2. Wie hoch schätzt die Verwaltung den Wert des zu ersetzenden Hotelmobiliars bzw. den fiktiven Wert gleichwertiger neuer Hotelmöbel im (nicht vorgesehenen) Falle einer späteren Ersatzbeschaffung?

3. Hat sich die Verwaltung für diesen Möbel-Austausch eine Kostenobergrenze gesetzt, die sie nicht zu überschreiten gedenkt, und wenn ja, welche?

Text der Antwort


Die Anmietung des Maritim-Hotels wurde mit der Drucksache Nr. 2836/2015 am 17.12.2015 im Verwaltungsausschuss einstimmig beschlossen. Die Hotelzimmer sind standartmäßig mit einem Bett der Größe 140 cm x 200 cm, einem nicht verschließbaren Kleiderschrank für einen Gast, sowie einer Sitzgelegenheit ausgestattet. Da die Zimmer zukünftig mit jeweils 2 Flüchtlingen belegt werden sollen, werden diese mit zwei Einzelbetten, zwei abschließbaren Metallspinden, einem Tisch und zwei Stühlen sowie einem Kühlschrank ausgestattet. Der Austausch der Betten ist erforderlich, da es zwei fremden Menschen nicht zugemutet werden kann, in einem Doppelbett der o. g. Größe über einen unbestimmten Zeitraum zu nächtigen. Da der vorhandene Schrank nicht ausreicht, muss das Mobiliar um zwei Schränke ergänzt werden. Die vorhandenen Sitzgelegenheiten will der Eigentümer selbst nutzen, so dass eine Ausstattung von zwei Stühlen und einem Tisch unabdingbar ist.

Vor diesem Hintergrund beantworte ich die Anfrage der Fraktion Die Hannoveraner wie folgt:

Frage 1: Was wird das neue Mobiliar für das ehemalige Maritim-Hotel kosten?

Pro Zwei-Personen-Zimmer werden Mobiliarkosten in Höhe von voraussichtlich ca. 632,90 € entstehen.

Frage 2: Wie hoch schätzt die Verwaltung den Wert des zu ersetzenden Hotelmobiliars bzw. den fiktiven Wert gleichwertiger neuer Hotelmöbel im (nicht vorgesehenen) Falle einer späteren Ersatzbeschaffung?

Die Verwaltung kann diese Kosten nicht schätzen.

Frage 3: Hat sich die Verwaltung für diesen Möbel-Austausch eine Kostenobergrenze gesetzt, die sie nicht zu überschreiten gedenkt, und falls ja, welche?

Der Umfang der notwendigen Ausstattung ist in den Grundsätzen über den Betrieb von Aussiedler- und Flüchtlingswohnheimen in der LHH festgeschrieben. Die Preise der beschafften Möbel sind Ergebnisse einer öffentlichen Ausschreibung und Vergabe.